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Archive for Oktober 2010

Geheimtipp…

Nachdem die letzten Artikel eher auf der literarischen Schiene fahren, heute mal wieder was musikalisches:

Die Tapes’n’Tapes nämlich, ihres Zeichens Indie-Band aus Minneapolis und mir seit dem großartigen Film „Nick & Norah’s Infinite Playlist“ bekannt. Die Tapes’n’Tapes gründeten sich in 2003 und stehen noch immer für individuelle, von unterschiedlichsten Stilen geprägte Indie-Mucke.

Mein Lieblingslied jetzt ohne viel Gelaber hier für euch, darunter Text im Original und die deutsche Übersetzung.

Tapes’n’Tapes – Insistor

Kelly the insistor,
Your brother is a blister,
I’ll be had if I’m in your dress tonight. 

When you go and you’re all alone
Are you still afraid of home?
Do you lie in bed with fright?

Your father said I lost her.
Your brother said I fought her.
But I stood still and I’m in your arms tonight.

And when you rush I’ll call your name
Like Harvard Square holds all inane.
And don’t you know I’ll be your badger ?
And don’t be terse and don’t be shy ,
Just hug my lips and say good lies
And know that I will be your bail bond.

Mickey the ol‘ lisper
Said “hey there, hey mister”
My cold razor’s edge will meet you in the light.

When you go and you’re on stage
Is your heart still filled with rage?
Do you still fight for lover’s rights?

Challenge is for lovers,
But I run my feet hurt .
So I’ll stay here and fight for lover’s rights

And when you rush I’ll call your name
Like Harvard Square holds all inane
And don’t you know I’ll be your badger
And don’t be terse and don’t be shy
Just hug my lips and say good lies
And know that I will be your bail bond
Oh Kelly don’t you go!
Kelly don’t you go!
Kelly don’t you go!
I want you to know
That I’ve been trying, I’ve been lying
I’ve been stealing, I’ve been hiding,
I will meet you in the grave
Kelly, Kelly, it’s not your right
To be cheating, fighting and starting life.
When my head and hands are tied to you so tight .
Oh Kelly just tell me one more thing
Is it mine or is it some other ring
That you wear as we lie in bed tonight?
And Kelly, who’s the logger?
Oh, Kelly, who’s the logger?
Oh Kelly, who’s the logger who’s trees were felled with might?
And Kelly, hold your water
Oh Kelly, hold your water
Oh Kelly, Kelly, hold your water tight!
And when you rush I’ll call your name
Like Harvard Square holds all inane
And don’t you know I’ll be your badger
And don’t be terse and don’t be shy
Just hug my lips and say goodbye
Goodbye, goodbye, goodbye, goodbye, goodbye,

Kelly, die Hartnäckige,
dein Bruder ist eine Beule,
Ich werde reingelegt werden, falls ich heute Nacht in deinem Outfit erscheine. 

Wenn du gehst und du bist allein,
fürchtest du dich noch vor Zuhause?
Liegst du mit Angst im Bett?

Dein Vater sagte, ich hätte sie verloren.
Dein Bruder sagte, ich hätte sie bekämpft.
Aber ich stand still und ich liege in deinen Armen heute Nacht.
Und wenn du dazu eilst, ich werde deinen Namen nennen
So wie Harvard Square alles nichtig macht.
Und weißt du nicht, ich werde deine Plage sein?
Und sei nicht knapp und sei nicht schüchtern,
küsse meine Lippen und sag gute Lügen
und wisse, dass ich deine Kaution sein werde.

Mickey, der alte Lispler (?),
sagte „Hey, da drüben, Hey Mister“.
Meine kalte Rasierklinge wird dich im Licht treffen.

Wenn du gehst und du bist auf der Bühne,
ist dein Herz noch mit Wut erfüllt?
Kämpfst du noch immer für die Rechte der Liebenden?

Wettbewerb ist für Liebende,
aber ich renne, mein Fuß tut weh.
Also bleibe ich hier und kämpfe für die Rechte der Liebenden.

Und wenn du dazu eilst, ich werde deinen Namen nennen
So wie Harvard Square alles nichtig macht.
Und weißt du nicht, ich werde deine Plage sein?
Und sei nicht knapp und sei nicht schüchtern,
küsse meine Lippen und sag gute Lügen
und wisse, dass ich deine Kaution sein werde.

Oh Kelly, geh nicht weg!
Kelly, geh nicht weg!
Kelly, geh nicht weg!
Ich möchte, dass du weißt,
dass ich es versucht habe, ich habe gelogen,
ich habe gestohlen, ich habe mich versteckt,
ich werde dich im Grab treffen.
Kelly, Kelly, es ist nicht dein Recht
Zu betrügen, zu kämpfen und Leben zu beginnen.
Wenn mein Kopf und meine Hände so fest an dich gekettet sind.
Oh Kelly, sag mir nur noch eine Sache,
ist das mein Ring oder der eines anderen?
Dass du aussiehst, als ob wir zusammen im Bett wären heute Nacht?

Und Kelly, wer ist der Holzfäller?
Oh Kelly, wer ist der Holzfäller?
Oh Kelly, wer ist der Holzfäller, dessen Bäume mit Macht gefällt werden?
Und Kelly, behalte dein Wasser!
Oh Kelly, behalte dein Wasser!
Oh Kelly, Kelly, halte dein Wasser fest!

Und wenn du dazu eilst, ich werde deinen Namen nennen
So wie Harvard Square alles nichtig macht.
Und weißt du nicht, ich werde deine Plage sein?
Und sei nicht knapp und sei nicht schüchtern,
küsse meine Lippen und sag auf Wiedersehen,
auf Wiedersehen, Wiedersehen, …

 

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Utopische Literatur befasst sich mit unrealisierbaren, gesellschaftlichen Zielen und Wunschvorstellungen. Man zeigt die Welt, das Leben, die Menschen und die Gesellschaft so, wie sie sein sollten, es aber nie sein werden.
Aber auch das Gegenteil ist möglich, die Darstellung von nur scheinbar perfekten Welten.

„Heutzutage ist kaum etwas realistischer als Utopien“, sagte Thornton Wilder einmal und tatsächlich zeigen die beiden folgenden Romane in eindrucksvoller Weise, dass das, was unerreichbar und unrealistisch wirkt, faktisch schneller als erwartet verwirklicht werden kann. Obwohl sich (bis jetzt) weder Orwells, noch Huxleys Vorstellungen komplett erfüllt haben, steht außer Frage, dass beide in der heutigen Welt perplex wären…

1984

George Orwell stellt in seinem dystopischen Roman einen zukünftigen, totalitären Überwachungsstaat dar. Geschrieben in 1948, ist der Titel des Romans die Umkehrung dieser Jahreszahl, „1984“. Heute schon längst Vergangenheit, schien 1984 zum Zeitpunkt des Erscheinens als ferne, ungreifbare Zukunft.

Die Gesellschaft und das Leben in ihr werden beschrieben durch den Protagonisten Winston Smith. Smith lebt in London, das in 1984 zum Weltreich Ozeanien gehört, denn zu dieser Zeit ist die Welt in drei Supermächte aufgeteilt, Ozeanien, Eurasien und Ostasien. Die ersten einhundert Seiten verfolgt der Leser Smith bei seinem unheimlichen Leben, das geprägt ist von Mangelerscheinungen, fortwährender Überwachung und immerwährender Angst. Smith, ein gebrechlicher, intelligenter, aber seinem Schicksal scheinbar ergebener Mann Ende 30, glaubt nicht mehr an das System, sieht allerdings auch keine Möglichkeit, etwas daran zu verändern.  Er ist künstlerisch veranlagt und schließt seine Gedanken in einem Tagebuch ein. Dieses Tagebuch könnte ihm zum Verhängnis werden, dem ist sich Smith bewusst und er schwankt zwischen der Furcht, entdeckt und von der Gedankenpolizei liquidiert zu werden und dem Bedürfnis, überhaupt etwas zu tun.
Man begleitet Smith zur Arbeit, wo er im Dienste der Partei, die übrigens die einzige Macht in Ozeanien ist, die Geschichte verfälscht. Schließlich lernt Smith eine junge Frau kennen, Julia.
Smith und Julia treffen sich heimlich und der einst schwächliche Smith blüht durch diese Beziehung auf. Die beiden engagieren sich im Widerstand gegen die Partei, Smith, weil er das System verachtet, Julia eher, weil sie durch die Partei in ihrem eigenen, persönlichen Leben und Glück beeinträchtigt wird. Schließlich treten beide der geheimnisvollen Bruderschaft bei, einer Vereinigung, die die Partei bekämpft. Ein hohes Mitglied der Partei, O’Brien, zeigt sich als vermeintlicher Freund.
Obwohl Winston Smith klar ist, dass sie eines Tages von der Gedankenpolizei festgenommen werden, will er das System bekämpfen. Julia hingegen träumt davon, mit Smith im Untergrund zu bleiben und mit ihm glücklich zu werden. Ihr Widerstand ist persönlicher und sie ist nicht wirklich bereit, ihr Leben zu opfern. Sie glaubt nicht daran, etwas zu verändern. Womit sie schlussendlich recht behält, denn Julia und Smith werden festgenommen und ihre mutmaßlichen Mitstreiter entpuppen sich als Feinde, Mitglieder der Gedankenpolizei…

Mit diesem Roman verurteilt Orwell den Totalitarismus, im Gegensatz zu Huxley nimmt er eher sozialistische Systeme zum Vorbild. Das Buch wurde lange als „Antikommunistische Kampfschrift“ verstanden, was keinesfalls in Orwells Absicht lag. Er wollte gerade zeigen, dass auch die westlichen Länder schneller dem Totalitarismus verfallen können, als ihnen lieb ist.
Den Text versteht man sehr gut, einfach geschrieben,  stellenweise jedoch ziemlich langatmig und insgesamt nicht gerade leicht zu lesen, da die Stimmung des Buches extrem bedrückend und auf eine Art und Weise dunkel ist, die einem die Lust am Lesen nimmt.
Selbstverständlich regt es zum Nachdenken an, die Handlung ist meiner Meinung nach nur wenig fesselnd. Allerdings wurde schon von vielen etwas Gegenteiliges behauptet…
Ich musste das Buch für die Schule lesen und gemessen an den anderen Büchern, die ich zuvor in der Schule gelesen habe,  ist es das Beste, gemessen jedoch an den Büchern, die ich „privat“ gelesen habe, gehört es zu den Schlechtesten. Aber wie gesagt, ich kenne viele, die dieses Buch schon allein dafür verehren, inwiefern Orwell bereits 1948 die Zukunft vorhersagen konnte und ich muss zugeben, dass das Bedrückendste an der Sache ist, dass sich vieles zumindest im Ansatz bewahrheitete. Wahrscheinlich gehört „1984“ zu den Büchern, die man entweder hasst oder liebt, für die es einfach kein Mittelmaß gibt..

„Schöne neue Welt“

Ähnlich dem Werk Orwells ist auch Aldous Huxleys „Schöne neue Welt“ anzusiedeln, im Original „Brave New World“. Schon 1932 erschienen, zeigt dieses Buch eine „perfekte“ Gesellschaft, in der Wohlstand, Frieden und Glück für alle gewährleistet werden. Diese scheinbar fehlerlose Welt wird gestützt durch ein Kastensystem der Menschen, in das alle Menschen von Beginn an eingegliedert werden. Von Beginn an bedeutet hier schon von der Zeit vor der Geburt an, denn die Kinder werden nicht mehr auf natürliche Weise gezeugt, sondern in Laboren erschaffen und dort mittels pränataler Eingriffe auf das Leben in ihrer Kaste vorbereitet. Nach der Geburt wachsen die Kinder weiterhin in den sogenannten „Brut- und Normzentralen“ auf und nicht bei Eltern, was den Sinn verfolgt, die Kinder bis ins Letzte zu konditionieren, sodass sie mit ihrem späteren Leben wunschlos glücklich sind, sich in der Gesellschaft eingliedern und niemals auf den Gedanken kommen, über das Leben, über Kunst, wahre Gefühle und dergleichen nachzudenken. Alles in dieser Welt basiert auf Wissenschaft, auf Technik und dennoch werden beispielsweise Erfindungen, die die Arbeit im hohen Maß erleichtern, unterdrückt, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden und die Menschen weiterhin glücklich zu machen. Es existieren keine Beziehungen, keine Kunst, keine Geschichte, kein wirkliches Leben mehr, man altert nicht, zumindest nicht so, wie wir das kennen, und die im Buch beschriebene Freiheit schränkt sich selbst durch die fehlenden Konsequenzen und Nachteile ein, sodass die Leute eigentlich unfrei sind.
Konkret handelt das Buch von dem „Wilden“ John (dt. Michel), denn in einigen Reservaten leben die sogenannten „Wilden“, die für die anderen Menschen primitiv scheinen, weil sie eine Art Religion verfolgen, bestimmte Rituale haben,  ihre Kinder auf normalem, natürlichem Weg bekommen und schließlich altern und sterben. John wird in die Zivilisation gebracht, die ihn zuerst fasziniert und schließlich abstößt, seine Situation eskaliert immer mehr…

Interessant sind dabei besonders Huxleys Einfälle, die den Leser immer wieder aufs Neue mitreißen. Sein Buch ist eine Warnung, aber im Ganzen nicht so bedrückend und ausweglos wie Orwells „1984“, seine Schilderungen nicht ganz so drastisch.

Beide Bücher sind sich sehr ähnlich. Mir persönlich sagt „Schöne neue Welt“ mehr zu, gerade weil es nicht so dunkel beschrieben ist wie „1984“. Dabei möchte ich „1984“ selbstverständlich in keinster Weise angreifen, denn es steht außer Frage, dass es ein geniales, zukunftsweisendes und immer aktuelles Buch ist, mir nur schlicht und einfach nicht gefällt.

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Vor 4 Tagen berichtete die Presseagentur AFP hier, Jane Austen, oftmals Paradebeispiel im englischen Literaturkanon, sei nicht die große und absolut präzise Stilistin gewesen, als die sie noch heute gefeiert wird. Was auf den ersten Blick nur als kleine, eher unwichtige Meldung wirkt, wirft mir eine Frage auf, die ständig diskutierte Frage nach der Bedeutung eines Literaturkanons.
Sollte ein Literaturkanon nicht nur Werke enthalten, die sich neben anderen Eigenschaften durch eine qualitative Hochwertigkeit auszeichnen. Warum sollte nun eine Frau darin stehen, deren Manuskripte offensichtliche, gravierende Fehler aufweisen? Dabei mal Jane Austens sicher unbestrittene Größe außer Acht, wer hat das Recht, jemanden in den Literaturkanon zu befördern oder ihn zu streichen?
Grund für mich, ein älteres Essay wieder rauszuholen:

Wir brauchen (k)einen Literaturkanon!

„Man braucht keinen Lesekanon, um auf der Erde zu überleben! Wozu sollte er dann unbedingt notwendig sein? Bevormundung bei der Bücherauswahl führt bloß zu Lesedesinteresse!“

So klingen sie fast  alle, die Forenbeiträge und Rezensionen im Internet, Meinungen von Menschen, die täglich die verschiedensten Texte lesen und es eigentlich wissen müssten.

Experten halten dagegen, sagen, nur erfahrene Leser könnten für alle verbindliche Werke auswählen. Heinz Schlaffer, seines Zeichens Professor für Literaturwissenschaften, geht sogar noch ein Stückchen weiter, indem er behauptet, nur die belesene, kompetente Nachwelt dürfe entscheiden, was ästhetischer Gegenstand der Literaturgeschichte ist und was nicht. Im Zentrum der Gedanken von uns, der Nachwelt, könnte zum Beispiel Hesses „Siddharta“ stehen. Einerseits leistet dieser Roman einen großen Teil zum Verständnis der Weltreligionen. Andererseits ist dieses Wissen auch anderweitig erlernbar und die dargelegten Weisheiten zu individuell formuliert und nicht umsetzbar. Meiner Meinung nach kein verpflichtendes Buch, aber wer entscheidet das?

Die Zusammenfassung qualitativ hochwertiger Werke, die zeitlose Themen global behandeln und zudem sprachlich hervorragend gestaltet sind, nennt man Literaturkanon. Seit die Idee eines solchen Kanons im 17. Jahrhundert erstmals aufkam, wechselten die darin enthaltenen „herausragenden“ Bücher ebenso wie die Leute, die sie bestimmten.  Der Konflikt zwischen Befürwortern und Gegnern vergrößerte sich.

Aber brauchen wir einen Literaturkanon? Bedeutet keinen Kanon zu haben tatsächlich den von Marcel Reich-Ranicki beschworenen „Rückfall in die Barbarei“?

Fakt ist, dass ein Literaturkanon sich als positiv erweisen kann. Immerhin stellt Literatur Allgemeinbildung dar und vermittelt sogar selbst einprägsam Wissen und im Zusammenleben wichtige Werte. Dazu kommt, dass niemand, egal wie exzessiv er lebt, alle Erfahrungen selbst machen kann und das Lesen von Büchern somit den „eigenen Horizont“ drastisch erweitert.

Trotzdem bleiben alle Erfahrungen aus Büchern fiktiv. Bloß die Erfahrungen, die man während des Lesens macht, die aufkommenden, manchmal überwältigenden Gefühle und die Gedanken, die einem durch den Kopf gehen, sind real. Umso mehr wollen wir uns natürlich die Bücher, die uns diese Erfahrungen geben, selbst auswählen und unabhängig bleiben. Wie sonst könnte die Literatur so frei, vielfältig und schön bleiben wie sie ist, wenn sie uns vorgeschrieben wird wie bittere Medikamente bei einer schweren Krankheit? Man darf nicht vergessen, dass gerade das individuelle Entdecken faszinierender Bücher einen großen Teil des Reizes der Literatur ausmacht.

Ich persönlich halte einen Kanon für sehr sinnvoll, wenn er eine Bücherempfehlung derer, die sich auskennen und lange damit beschäftigt haben, darstellt. Deswegen ende ich mit einem Zitat Robert Fajens: „Ein Kanon ähnelt in gewisser Weise einem Kompass: Seine Nadel zeigt beständig nach Norden, doch muss dies nicht die Richtung sein, die man einschlägt.“

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Von Luxusweibchen und Opfermännlein… Die Mitschrift einer Zuhörerin:

Heute, 26. Oktober 2010, Thea Dorn liest im Haus der sozialen Dienste oder ehemals Gewerkschaftshaus. In Erfurt. So mehr oder weniger zentrumsnah, schwer einzuschätzen, hab Geo abgewählt. 20 uhr.
Mittlerweile 2 Minuten Verspätung. Mann macht Ansage, die mich nicht interessiert. Erfurter Bücherfrühling – bäh. Well, we will see. Oh, intellektueller Witz – wäre mir beinahe entwischt. Saal brüllt vor Lachen, na, das kann ja was werden. Bei genauerer Betrachtung wird klar, dass sich hier die gesamte intellektuelle Elite Erfurts versammelt hat. Herrlich.
Rote und grüne Kordhosen blitzen unter etlichen Stühle hervor, dicke, reich verzierte Brillen und hoch gesteckte oder kurz gehaltene, zu früh ergraute Haare. Allein vom Publikum her ist mir Frau Dorn schon jetzt unsympathisch, aber man will ja tolerant sein. Mann verlässt Bühne. Applaus. Applaus für Werbung, das Leben kann so einfach sein.
Zwei Frauen betreten die Bühne, eine davon Thea. Mit blonder Power-Haarpracht und um einiges weniger prüde als erwartet. Das Leben steckt voller Überraschungen. Moderatorin, angeblich selbst Schriftstellerin, stockt beim Reden. Lieblingswort „ähm“. Das könnte sogar ich besser, aber lieber die Klappe halten, denn mit so etwas spaßt man nicht. Thea weiß nicht, wohin sie gucken soll, begnügt sich mit Mikro zurecht rücken und Haare zurück streichen. Nächster intellektueller Witz, den ich leider schon wieder nur belächeln kann. Neues Stichwort: neuer Feminismus. Lassen wir das erst mal so stehen…

Analphabetismus in Sachen Streit

Eines der ersten Stichworte der Frau Dorn und eine nette Umschreibung. Pluspunkt. Sie beschreibt das heute Gängige in der Politik: Ein Eis für alle Kinder, anstatt richtige Erziehung und Ansprechen aller Themen. Und Streit. Echten Streit. Sie plädiert für den Erhalt oder besserenfalls eine Weiterentwicklung und Verbesserung der offenen Gesellschaft. Jeder muss seine eigene Verantwortung selbst tragen, doch heute legt sich niemand mehr mit niemandem an. [Mitschrift unleserlich] Zitat Frau Dorn: „Ich suche keinen Streit, ich finde ihn“. Dann los:

Einwurf: Froschkönigin. Die moderne Frau ist mit sich selbst unzufrieden, aber sie hofft auf Erlösung durch einen Märchenprinzen, anstatt sich selbst auf den Weg zu machen. Frauen wollen nicht für sich selbst sorgen, nicht unabhängig sein, obwohl sie so lange und noch immer in so vielen Teilen der Erde erbittert darum kämpfen.
Kleine Auffälligkeit: Frau Dorn erzählt Geschichte einer Journalistin, die eigentlich lieber etwas anderes machen würde. Publikum lacht höhnisch oder ironisch, je nachdem. Publikum findet es offenbar nicht erstrebens- oder überhaupt anerkennenswert, wenn eine Frau heutzutage Yoga-Lehrerin ist oder im Besitz eines Weinladens. Dazu keine weiteren Anmerkungen…

Weiter im Text: Frauen wissen nicht, was sie tatsächlich wollen. Man macht zu viele Erfahrungen, Frust staut sich, die Angst nagt vor beidem, davor, etwas zu verpassen und davor, schlussendlich unfrei zu sein und/oder in alte Rollenklischees zu verfallen. Experten, vielleicht war es auch nur ein einziger, bezeichnen dies als „quarter life crisis“. Einfallsreich.

Nun das Gegenbeispiel: Die Herren der Schöpfung, in beschriebenem Moment als Männlein im Walde beschrieben, auch Opfermännchen. (Die Frauen im Gegensatz „Luxusweibchen“.) Opfermännchen leiden an Peter Pan-Syndrom, wollen und können nicht erwachsen werden und feiern im gesetzten Alter noch nächtelang mit „Frauen, wundervollen Frauen“. Vielleicht waren diese auch wunderschön, ich weiß es nicht mehr.

Insgesamt liegt die Schwierigkeit in der Existenzfreiheit. Diese ist trotzdem die Beste und in ihr liegt der besondere Reiz des Lebens. Hier stimme ich Frau Thea Dorn aus vollem Gewissen zu.

Zum Schluss ein fiktives Gespräch mit Angela Merkel. Warum die zur „Kanzlerin aller Deutschen“ werden wolle. Und was sie bis dato gewesen sei, die Lösung lautet eine „Kanzlerin der Mitte“. Jetzt also „aller Deutschen“ und die Art und Weise, wie sich Frau Dorn mit ihrer Kanzlerin über die Absenkung des Niveaus in allen Bereichen und das Fehlen dessen, was die Deutschen tatsächlich zusammenhalten lasse, unterhält, ist wirklich unterhaltsam.

Danach ist erst mal Schluss. Frau Moderatorin stellt Frau Dorn einige Fragen, Gespräch plätschert etwas dahin. Frau Dorn erkennt Stimmung des Publikums richtig und beendet Lesung in wundervoll liebenswerter und zugleich schlagfertiger Art. Nun könnte man sich noch ein Buch signieren lassen. Ich verschwinde lieber sofort, komme mir schon ein wenig vor wie normalerweise in der Schule… Aber hier bin ich privat, da ist alles anders…
Schlussendlich eine interessante Veranstaltung mit einer glänzenden und diskutierenswerten Thea Dorn, einem aktuellen, brisanten Thema und einem Publikum, das so gar nicht zu meinem sonstigen Umgang passt.

Das lasse ich vorerst unkommentiert, ich denke, es steht alles im Text.
Viel Spaß bei der weiteren Erfurter Herbstlese :]

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Hallo EVAG…

Hallo EVAG,

tut mir leid, aber für „Sehr geehrte…“ reicht es bei dem, was Sie tun leider nicht und „lieb“ habe ich Sie auch nicht, deshalb nur das einfache „hallo“. Was übrigens schon ziemlich freundlich ist, wenn man bedenkt, was Sie da zusammenschustern.
Zuerst einmal (und ich hoffe, Sie verzeihen mir das): EVAG steht für Erfurter Verkehrbetriebe AG. Das eigentlich nur für meine unbeteiligten Leser, doch wenn ich mir Ihren Saftladen da angucke, kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass Sie selbst wissen, für was die EVAG steht, dass Sie selbst jemals mit einem Ihrer Busse gefahren sind.

Am nächsten Sonntag, dem 31.Oktober 2010, werden wieder einmal die EVAG-Fahrpläne umgestellt. Dieses Mal wurden nicht nur einige Abfahrtszeiten geändert, nein, diesmal fallen komplette Buslinien weg und alles andere wird auch komprimiert. Eine meiner Freundinnen beispielsweise wohnt ein kleines Stück außerhalb Erfurts, vielleicht 20 Minuten mit dem Auto. Ab nächste Woche fahren für sie 5 Busse täglich in die Stadt und fünf zurück, der letzte schon 17.02. Das heißt, sie muss sich mehrmals pro Woche was überlegen, wie sie nach Hause kommt und das nicht mal, weil sie gerne feiern gehen würde, sondern weil sie zur Schule muss und die in unserem Alter länger als bis 17 uhr geht! Heißt das, Ihnen von der EVAG ist die Bildung junger Menschen egal? Offensichtlich ist es Ihnen zumindest egal, wie wir zur Schule kommen sollen. Aber es geht noch weiter, es wird sogar besser, denn Samstag und Sonntag fährt für meine Freundin und alle anderen aus ihrer Gegend kein einziger Bus.
Und das ist bei weitem kein Einzelfall, glauben Sie mir! Lesern meines Blogs wird Lena bekannt sein, die schon bei Ihrem Praktikum eindeutig in den sauren Apfel gebissen hatte. Bis jetzt oder besser bis nächste Woche fährt für sie immerhin jeden Abend ein letzter Bus nach 23 Uhr. Der allerdings wird abgeschafft. Mit der offiziellen Begründung, der Bus sei nun mal niemals voll besetzt. Ja, es fahren auch niemals nach 23 Uhr 30 Leute mit dem Bus, aber aus eigener Erfahrung fahren auch zu anderen Zeiten und auch tagsüber nur selten voll besetzte Busse durch die Gegend. Wird es demnächst so sein, dass die EVAG alle Busse abschafft?

Aber gut, lassen wir die Vorwürfe. Immerhin macht die EVAG auch gaaanz tolle Sachen. Ab nächster Woche wird es einen Shuttle geben, der feierlustige Partygäste bis nachts um 3 zum angesagten Club 1 bringt. Und wieder abholt. Dazu fahren die Stadtbahnen die ganze Nacht durch. Klar, die Linie 2 zum Beispiel, die zwischen Messe und Ringelberg pendelt, die pausiert zwischen 1 und 5 Uhr, aber da fahren ja auch keine voll besetzten Bahnen, denn wer will schon nachts zur Messe?! Und sind wir mal ehrlich, die Leute, die noch weiter weg wohnen, die haben’s doch sowieso versaut! Sie sind es zudem schon mehr als gewohnt, außerhalb zu wohnen und wenn ich mal wieder aus eigener Erfahrung sprechen darf, nach einiger Zeit macht es nicht mal mehr Angst, nachts eine unbeleuchtete Straße entlang zu laufen. Ja, es nervt, im Winter mit schönen Sachen und unbequem hohen Schuhen stundenlang durch den Schnee zu stapfen, aber offensichtlich muss das nur eine Minderheit machen, also denken wir mal ökonomisch, was soll’s!
Und was soll’s, wenn ich nicht mal 23 Uhr noch einfach mit meiner suuuper günstigen Monatskarte nach Hause komme, wenn ich dafür nachts um halb 3 ins C1 kann, wo ich sowieso soo gerne abhänge! Wie ich danach nach Hause komme?! Ist doch egal, ich kann mir ja vorher hemmungslos die Birne wegsaufen!! Wen stört da der Weg nach Hause?! Wen stört es, dass Eltern wach bleiben müssen, weil sie ihren Kindern was bieten wollen, sie auch mal feiern und den Alltag vergessen lassen wollen? Danke liebe EVAG, dass Sie diesen Eltern ein wenig Action ins Leben bringen, dass Sie aus uns allen Sportskanonen machen und jedem einzelnen die Angst im Dunkeln nehmen. Danke EVAG, dass ich von nun an Schwierigkeiten haben werde, meine Freunde am Wochenende zu sehen, denn wenn ich ehrlich bin; diese Schwierigkeiten machen mein Leben doch erst so richtig aufregend!

Und zu guter Letzt: Erzählen Sie mir noch einmal, das müsste so sein, weil das Geld zu mehr fehlen würde! Das Geld fehlt für ausreichend Busse, aber nicht für eine überflüssige Möglichkeit zur Disco zu kommen, nicht für Kontrolleure in Bussen, in denen so oder so jeder Fahrgast beim Einstieg seine Karte dem Fahrer zeigen muss.

Ich weiß, dass da sicher noch andere Faktoren eine Rolle spielen, dass ich nie und nimmer alles darüber wissen kann und das vielleicht auch gar nicht will. Ich weiß, dass dieser Text wahrscheinlich niemals von Ihnen gelesen werden wird, so wie auch der Leserbrief zum Thema von einer meiner Freundinnen niemals von der ansässigen Zeitung abgedruckt wurde.
Aber bitte lehnen Sie sich einmal zurück, denken Sie an Ihre eigene Jugend zurück  und daran, wie gerne Sie gefeiert haben und wie schwer es war, Ihre Eltern davon zu überzeugen. Und auch wenn sie jetzt in einer schicken Wohnung mitten in der Stadt wohnen, überlegen Sie einmal, wie es sein könnte, wenn man nicht so zentral, sondern ein wenig außerhalb lebt. Und wenn man nicht das Geld hat, um sich bequem einige Male pro Woche von einem Taxi nach Hause kutschieren zu lassen.
Denken Sie darüber nach und verändern Sie ihre Fahrpläne vielleicht das nächste Mal ein wenig nach diesen Gesichtspunkten und nicht nur danach, dass eine gewisse Gruppe von Leuten es noch einfacher im Leben hat und Sie dadurch noch mehr Geld verdienen.

 

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Der Alchimist nahm ein Buch zur Hand, das jemand, der mit der Karawane gekommen war, mitgebracht hatte. Das Buch hatte keinen Einband, dennoch konnte er den Autor ausmachen: Oscar Wilde. Beim Durchblättern fand er eine Geschichte über Narziß. Natürlich war dem Alchimisten die Sage des schönen Jünglings Narziß bekannt, der jeden Tag seine Schönheit im Spiegelbild eines Teiches bewunderte. Er war so von sich fasziniert, daß er eines Tages das Gleichgewicht verlor und ertrank. An jener Stelle wuchs am Ufer eine Blume, die den Namen Narzisse erhielt.  Doch Oscar Wilde beendete seine Geschichte anders. Er erzählt, daß nach dem Tod des Jünglings Oreaden erschienen, Waldfeen, die statt eines Teichs mit süßem Wasser einen Tümpel voll salziger Tränen vorfanden.
„Warum weinst du?“, fragten die Feen.
„Ich trauere um Narziß“, antwortete der Teich.
„Oh, das überrascht uns nicht, denn obwohl wie alle hinter ihm herliefen, warst du doch der einzige, der seine betörende Schönheit aus nächster Nähe betrachten konnte.“
„War Narziß denn so schön?“, verwunderte sich der See.
„Wer könnte das besser wissen als du?“, antworteten die Waldfeen überrascht. „Schließlich hat er sich täglich über dein Ufer gebeugt, um sich zu spiegeln.“
Daraufhin schwiegt der See eine Weile. Dann sagte er: „Zwar weine ich um Narziß, aber daß er so schön war, hatte ich nie bemerkt. Ich weine um ihn, weil sich jedesmal, wenn er sich über meine Wasser beugte, meine eigene Schönheit in seinen Augen widerspiegelte.“

„Was für eine schöne Geschichte“, sagte der Alchimist.

Spätestens jetzt hatte er mich. Paulo Coelho brauchte nicht einmal zwei Seiten, um mich vollkommen und unwiderruflich von sich zu überzeugen. Und zwei Seiten genügten ebenfalls, um mich zum Nachdenken anzuregen. Bedeutete das also, dass Narziss sich, selbstlos und edel, jeden Tag bloß aus diesem einen Grund über den See gebeugt hatte, um dem See dessen eigene, innere Schönheit zu beweisen? Oder waren beide mit Egoismus und Blindheit geschlagen, unfähig, mehr als die eigene Schönheit wahrzunehmen und waren sich deswegen so wichtig geworden, weil sie beide selbstverliebt genug dazu waren? Oder hatte Narziss dem armen, eigentlich unscheinbaren Teich dessen Schönheit gezeigt, diesem, der durch mehr als das Aussehen schön wurde?  War Narziss selbst insgeheim schön durch seine Werte?

Paulo Coelhos „Der Alchimist“, das Buch, das 1988 erschien und wohl den Weltruhm des Autors begründet, gehört zu dessen erfolgreichsten Büchern überhaupt. Die Geschichte, Gleichnis und Märchen in einem, handelt von dem mittellosen Hirten Santiago, dessen Eltern ursprünglich einen Geistlichen aus ihm machen wollten. Nachdem er mehrere Male hintereinander den selben Traum hat, macht Santiago sich auf den Weg zu den Pyramiden, um dort einen Schatz zu finden, den Schatz, von dem er mehrmals träumte.

Coelho nutzt dabei diese eher einfache Geschichte, um den Leser mit alchimistischen Studien vertraut zu machen und natürlich, um ihm Coelhos eigene Weltanschauung näher zu bringen. „Der Alchimist“ ermöglichte es seinem Autoren endlich, den lange gehegten Traum zu verwirklichen, selbst Schriftsteller zu werden und „[…]wenn du etwas ganz fest willst, dann wird das gesamte Universum dazu beitragen, daß du es auch erreichst.“ (S.29). Wie recht er doch offenbar hat…

Dieses Buch ist eines der Bücher, die man nie mehr vergisst. Die Handlung ist nicht so fesselnd, als dass man das Buch nicht aus der Hand legen könnte, aber es ist einfach geschrieben, leicht verständlich und strotz nur so vor Weisheiten, die einen wirklich zum Nachdenken anregen.
„Das Schlechte ist nicht, was in den Mund hineinkommt, sondern was herauskommt.“, heißt es dort zum Beispiel.

Obwohl der Text leicht verständlich ist, besticht Coelhos Sprache durch einen fast überirdischen Charme. „Der Alchimist“ ist viel mehr als nur ein Buch, insofern irgendeins überhaupt „nur ein Buch“ sein kann. „Der Alchimist“ versprüht mit jeder Zeile, mit jedem Wort Hoffnung und Zuversicht und erweckt außerdem eine unbändige Reiselust, die Lust, jeden einzelnen Winkel dieser Erde selbst kennenzulernen.
Lässt sich schlussendlich bloß noch sagen, dass dieses Buch für die Leute, die von sich meinen, schon das Allerbeste gefunden und gemacht zu haben, unnötig ist. Allen Träumern auf dieser Welt jedoch bietet das Buch eine wundervolle Grundlage für das Leben und den Weltverbesserern einen neuen Anreiz, die Hoffnung, doch noch etwas schaffen zu können.
Paulo Coelho liegt damit richtig, dass die meisten Menschen nicht an Schätze glauben. Mit seinem Buch hat er der Menschheit jedoch einen echten, großen Schatz geschenkt und es bleibt zu hoffen, dass dieses Buch niemals in Vergessenheit gerät…

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„Brieftauben – Sehnsuchtsvögel.

Die schönsten Kurzgeschichten und Gedichte rund um diese faszinierenden
Tiere erstmals in einer Anthologie.“

So wirbt der Krauß Verlag aus Freisbach sein im Oktober 2010 erscheinendes Taschenbuch an. In diesem Buch finden sich Texte von 39 Autoren, die sich in den letzten zwei Jahren mit Brieftauben auseinandergesetzt haben.
Für die meisten Autoren wird es eine Überraschung gewesen sein, als der Verlag 2009 erstmals einen Literaturwettbewerb für Texte über Tauben ausgerufen hat. Trotzdem schickten sie rege Gedichte und Prosatexte ein und mit einer Beteiligung von 63 Autoren überraschten die Autoren dieses Mal den Verlag. Nachdem 2010 der Wettbewerb wiederholt wurde, sich die Teilnehmerzahl steigerte und sogar zwei Kinder teilnahmen, entschied man sich, die besten Texte in einem Buch zu veröffentlichen.

Nun ist es offenbar endlich soweit, das fast 200 Seiten lange Buch erscheint und kann schon jetzt auf der Seite des Verlags vorbestellt werden. Glücklicherweise mal wieder ein Buch, dessen Thema abseits des Mainstream liegt. 12,50 Euro kostet das gute Stück, das aufgrund der hohen schriftstellerischen Qualität nicht nur für Tauben-Freunde interessant sein könnte. Von dieser Qualität kann man sich übrigens selbst überzeugen, denn auf der Internetseite des Krauß Verlags findet man bereits die besten Texte und dazu viele Infos, nicht nur über Brieftauben.

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