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Archive for Februar 2011

Azawakhbabys :)

Seit einiger Zeit gibt’s auf meinem Blog die Nachricht von den wunderhübschen Azawakhwelpen aus dem Kennel „el Ghafiri“. Diese sind nun über 3 Monate alt und drei von ihnen, ein Junge und zwei Mädchen, suchen noch immer ein endgültiges Zuhause. Grund genug, ein paar Bilder von der Rasselbande aus den ersten 2 Monaten ihres Lebens zu posten:

© Scholz, Deutschland


Aktuellere Bilder der Hundekinder, sowie weitere Informationen finden sich hier.

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… und bin so klug als wie zuvor.“

Johann Wolfgang von  Goethes „Faust“, von vielen als das größte Werk der deutschsprachigen Literatur gefeiert, gehört zur Pflichtlektüre an Schulen und das, zumindest meiner Meinung nach, völlig gerechtfertigt. Abgesehen von der Aktualität des Stoffes, den breitgefächerten, angesprochenen Themen und der unzähligen Interpretationsmöglichkeiten, gilt Goethes sprachliche Stilistik noch heute als unangefochten und viele Zitate aus dem „Faust“ sind fest in den Sprachgebrauch übergegangen. Goethe zu lesen, darüber zu diskutieren und Deutungsmöglichkeiten zu suchen, zählt dementsprechend zur Allgemeinbildung.

Auch in meinem Deutsch-Kurs wurde in den letzten Wochen und Monaten Goethe gelesen und zum Abschluss sollte jeder ein kleines Resümee schreiben. Eingereicht wurden zahlreiche Lobeshymnen auf die Genialität Goethes und das, obwohl nur die Hälfte des Kurses diese Tragödie überhaupt gelesen hatte…
Obwohl mir selbst die Bedeutung des Werkes durchaus bewusst ist, kann ich dem „Faust“ und seinem Autor im Allgemeinen nicht viel abgewinnen. Die Figur des Doktor Faust ist für mich zutiefst abstoßend, ein verblendeter, grenzenlos egoistischer Mann, der nach etwas Unerreichbarem strebt, ohne auf seine Umwelt und seine Mitmenschen zu achten. Am Ende von „Faust II“ wird Faust trotz aller Vergehen erlöst, als Begründung wird angegeben, er habe immer „strebend sich bemüht“. Es heißt also, wer sein Leben lang nach etwas strebt, braucht dabei nicht erfolgreich zu sein, solange er sich bemüht, das Ergebnis steht nicht zur Debatte. Dies entspricht nicht meiner Auffassung, da ich denke, dass sich der Mensch hauptsächlich über sein Handeln definieren sollte. Wer sein Leben lang nach etwas strebt, ohne voranzukommen und sich nur bemüht, der kann nicht glücklich sein. Zudem können Bemühungen in die völlig falsche Richtung laufen, allein deshalb muss man das Ergebnis betrachten.

Auch Goethe als Mensch kann ich nicht ernst nehmen, seine Werke somit nicht unvoreingenommen lesen. Auf mich wirkt er seltsam teilnahmslos, niemals für etwas wirklich und tatkräftig begeistert und beim Lesen kann ich die Gefühle seiner Figuren nicht nachvollziehen. Wenn ein Mann wie er, mit viel Geld, Lastern und der Freiheit, fast alles zu tun und zu lassen, dann auch noch predigt, die weltlichen Güter seien nicht alles, sie selbst aber vollends auskostet, dann kann ich so einen Mann nicht für voll nehmen oder sogar bewundern.

Schlussendlich ging es mir nach der Lektüre ähnlich wie dem Doktor Faust. Da saß ich nun, ich armer Tor, und war wirklich kaum klüger als zuvor…

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Praktikum in London…

Schon länger hab ich nicht über mehr mein geplantes Praktikum in London berichtet, das wird sich nun ändern. Die Zusammenfassung der letzten Monate fällt kurz aus – Bewerbungen an unzählige Londoner Firmen und keine einzige Zusage, nicht mal überhaupt eine Antwort. Weil der Sommer allerdings immer näher rückt, habe ich mich dazu entschlossen, nun eine Agentur mit meiner Suche zu beauftragen. Die Suche dieser Agentur ging denkbar einfach, gleich das erste Suchergebnis ein voller Treffer: ASB!

ASB vermittelt Praktikumsplätze, vorwiegend in London, aber auch in Spanien, den USA, Afrika, China,… Und das kinderleicht: Auf der Seite von ASB findet man unter anderem viele anonymisierte Praktikumsangebote, unterteilt in die verschiedenen Branchen, also beispielsweise Medien oder IT. Aus diesen Angeboten sucht man sich die heraus, die einen interessieren, schreibt eine kurze Mail an ASB (Kontaktformular auf der Seite…) mit den eigenen Kontaktdaten, den gewünschten Stellenangeboten, eigenen Stärken und Schwächen und wie man sich das alles sonst noch vorstellt, wann man nach London ziehen möchte usw.
Innerhalb kürzester Zeit antwortet ASB, bei mir hat es nicht mal drei Stunden gedauert. Man dankt dir freundlich für dein Interesse an ASB und erbittet einen Lebenslauf und ein englisches Anschreiben für die Firmen, dazu bitte noch einmal die relevanten Stellenangebote und die genaue Dauer für den geplanten Aufenthalt in London.

An diesem Punkt stehe ich gerade, eben hab ich Anschreiben und Lebenslauf versendet und freue mich nun auf die weitere Zusammenarbeit mit ASB und vor allem auf einen Praktikumsplatz – endlich!

Das Besondere an ASB  – man bezahlt nur, wenn’s klappt. Das heißt, wenn sie keinen Platz für mich finden oder es mir dort nicht gefällt, bezahle ich nix. Ansonsten macht es nach einer schriftlichen Zustimmung zu einem Platz einmalig 460 Euro für Vermittlung und weitere Betreuung.

Ich berichte selbstverständlich über alle Neuigkeiten und werde bei Gelegenheit in meiner Sidebar mal eine Linkliste mit für Praktika nützlichen Links hinzufügen.

Bis dahin noch ein wundervolles Rest-Wochenende und eine ganz bezaubernde Woche 🙂

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